Zurück an Bord

Zurück an Bord


Seit dem 10. Oktober bin ich  wieder auf dem Schiff. Die erste Woche an Land war von viel Arbeit begleitet. Das Unterwasserschiff wurde mit neuem Antifouling versehen. Der Drehflügelpropeller bekam eine neue Opferanode und wurde abgeschmiert. Das Freibord und das Deck wurden von einer Sandkruste befreit, poliert und gewachst. Ebenso musste das Teakdeck gereinigt werden. Insgesamt hat das Schiff die lange, heiße Sommerzeit aber unerwartet gut überstanden. Wieder im Wasser wurden die Segel angeschlagen und noch viele kleine Rartungsarbeiten erledigt. Ein erster Probeschlag über die Bucht von Cádiz wurde ohne Probleme durchgeführt. Auch der in Nürnberg reparierte AIS Transponder funktioniert jetzt wieder einwandfrei.


Das relativ kurze Seestück zurück nach Lagos entpuppte sich als harter Brocken. Der im Vorfeld versprochene Winddreher auf NW ließ aus sich warten und es blieb die ganze Nacht und auch den darauffolgenden Tag bei starken Westwind. Darauf habe ich kurzentschlossen in der Lagune von Faro, hinter der Ilha da Culatra, einen Zwischenstopp vor Anker eingelegt. Am nächsten Tag ging es dann wieder voll gegenan bis nach Lagos. 


In Lagos habe ich eine schöne Zeit verbracht und alte Bekannte wieder getroffen. Heute hat sich nun endlich ein Wetterfenster ergeben und ich kann voraussichtlich morgen früh in Richtung Kanaren starten. Der eigentlich geplante Stopp in Porto Santo und Madeira ist wegen der unbeständigen Großwetterlage leider nicht möglich. Habe heute bereits das Schiff aus der Marina an den Empfangssteg verholt, um morgen früh unabhängig von der Brückenöffnung starten zu können. Hoffentlich bleibt es auch bei der Wetterprognose. Nun heißt es also ca. 5 Tage alleine auf See zu sein. Wünscht mir bitte ein glückliches Gelingen.

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