A Coruña

06.- 09.08.2018 A Coruña


Am nächsten Morgen erst um 10 Uhr aufgewacht. Musste wohl doch etwas Schlaf nachholen. Als Erstes zum Einklarieren in das Hafenbüro gegangen und alle Formalitäten erledigt. Reisepaß, Schiffsdokumente, letzer Hafen und weiterer Reiseverlauf wurden nachgefragt. Auf eine Crewliste wurde großzügig verzichtet, da ich alleine unterwegs bin. EU ?. Nach einem ausgiebigen Frühstück das Fahrrad gesattelt und zum Torre de Herkules gefahren. Unter Anderem die an der Klippe aufgestellten Hinkelsteine und die sehr schöne Altstadt mit den verglasten Holzbalkonen besichtigt. Den innerstätischen Hafen des örtlichen Yachtclubs besucht. Auf dem Rückweg zum Schiff endlich daran gedacht, die immer noch eingeschaltete Navigationsbeleuchtung auszuschalten.


Am nächsten Tag in den Mast geentert und die Schäden der Biskaja Überquerung begutachtet. Der Schäkel vom Genuafall hatte sich geöffnet und  verbogen. Das Fall ist ebenfalls im Bereich der Rolle durchgescheuert, wie auch das Großfall an gleicher Stelle. Vormittags mit Axel zum Shipchandler gefahren und festgestellt, daß es sich hier eher um eine Apotheke handeln könnte. Daher die alten Fallen vorerst eingekürzt und weitere Kleinigkeiten instandgesetzt.  Den Tank mit 38 L Diesel befüllt. Den Riemen des el. Autopiloten nachgespannt und das Lenkrad nochmal festgezogen. Die Hutmutter hatte sich komplett gelöst. Das Schiff ist jetzt wieder seeklar. 


Weitere schöne Tage in A Coruña verbracht und auch das abendliche Treiben in der Altstadt genossen. Manche Restaurants öffneten erst um  22 Uhr und es herrschte reger Andrang bis weit nach Mitternacht. Mehrere der angesagten Tapasbars besucht und nie enttäuscht worden. Das erste Mal Pulpo, gegrillter Oktopus, gegessen. Alles war absolut lecker und auch sehr preiswert. Morgen geht es weiter!


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